|
Die
ICF als Referenzrahmen zur Bewertung von Effectivenessstudien
bei demenziellen Erkrankungen - ICF-Effekt
Das
Projekt "Die ICF als Referenzrahmen zur Bewertung von
Effektivenessstudien bei demenziellen Erkrankungen - ICF Effekt"
begann im Sommer 2008. ICF-Effekt ist ein Kooperationsprojekt
zwischen dem Institut für Allgemeinmedizin an der Universitätsklinik
Hamburg-Eppendorf und der ICF-Research Branch der WHO an der
Ludwig-Maximilians-Universität in München. Das Projekt
wird vom Bundesministerium für Gesundheit innerhalb des
deutschlandweiten Programms "Leuchtturmprojekt Demenz"
gefördert.

Ziel
ist es, anhand eines systematischen Literaturreviews zu demenziellen
Erkrankungen und den Ergebnissen von Interviews mit Menschen
mit Demenz (MmD) und ihren Angehörigen zu untersuchen,
inwieweit neue Erhebungsinstrumente notwendig sind, um relevante
Endpunkte in Effektivenessstudien zu demenziellen Erkrankungen
erfassen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, werden
folgende Schritte unternommen:
Systematischer
Literaturreview
Die Datenbanken Medline, Embase, Psycinfo, Cinahl and Pedro
werden durchsucht, um pharmakologische und nicht-pharmakologische
Interventionsstudien zu identifizieren, die in den letzten
zehn Jahren publiziert wurden. Die ca. 10,000 Ergebnisse werden
nach vordefinierten Einschlusskriterien überprüft.
Teilstrukturierte Einzelinterviews
Es werden bis zu 20 teilstrukturierte Interviews mit MmD in
ihrer ersten Phase der Erkrankung durchgeführt. Zudem
werden ca. 60 Interviews mit pflegenden Angehörigen von
MmD im ersten und fortgeschrittenen Erkrankungsstadium geführt.
Im Mittelpunkt hierbei stehen die alltagsrelevanten Probleme
und Herausforderungen, die durch die Erkrankung bedingt sind.
Übersetzung in die Sprache der ICF
Sowohl die Ziele und Outcome Variablen der Interventionsstudien,
die in der Literaturauswertung identifiziert wurden, als auch
die Probleme und Anregungen, die aus den Interviews gewonnen
werden können, werden in die Sprache der ICF übersetzt
und miteinader verglichen.
Die
Ergebnisse dieses Vergleichs werden in einer Datenbank der
ICF Research Branch zur Verfügung gestellt. Für
die Projektkoordination in München sind Elisabeth Linseisen
und Eva Esteban verantwortlich, Anke Beckmann koordiniert
das Projekt in Hamburg.
Für
weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Elisabeth.Linseisen@med.uni-muenchen.de oder
Eva.Esteban@med.uni-muenchen.de
Kontaktpersonen:Elisabeth
Linseisen
or
Eva Esteban
|